The Sweet in Berlin – Und der „Fox“ war „on the Run“

1968 gegründet und sie sind immer noch auf Tour: The Sweet. Nicht mehr in Originalbesetzung, aber "Langzeitmitglied" Andy Scott hält tapfer durch und hat mit Peter Lincoln am Bass, Tony O´Hara am Keyboard und Gitarre und der schon seit 1991 am Schlagzeug sitzende Bruce Bisland ein Truppe geformt, die die Musik und den Spirit von Sweet weiterlebt.

Vom: 13. März 2013 | Autor: Dennis Hahn

Gestern machten sie auf ihrer NYC World Tour einen Stopp im Fritz Club / Postbahnhof Berlin.

Erwartungsgemäß war der alte Bahnhof, in dem sich früher Pakete stapelten, gut mit Leuten gefüllt. Größtenteils treues Gefolgschaft, Fans in ihren 40ern, 50ern und Liebhaber von Musik aus den 70er Jahren. Für gute Stimmung sorgte schon die Vorband „.Heaven in Hell“, die in buntes Potpourri an Rockklassikern aus den Glanzzeiten des Rock´n Roll präsentieren, von Led Zepplin, über AC/DC bis hin zum besten aus den 70er und 80er Jahren. Das Publikum ging schnell mit und die Stimmung kochte nach und nach hoch.

Um 21 Uhr war es soweit: Licht aus, Spots an. Andy Scott und seine Mannen betraten die Bühne des Fritz Clubs und legten ohne lange zu waren gleich mit dem ersten Song New York Groove von ihrem aktuellen Album „NYC New York Connection“ los. Es folgte mit „Gold on the Ceiling“ ein weiterer Coversong. Aber dann kam auch schon mit „Hell Raiser“ ein absoluter Klassiker von Sweet.

Die Band war an diesem Abend fantastisch drauf. Man spürte die Lust und den Spaß an der Musik. Und fühlte sich auch irgendwie in die 70er Jahre zurückversetzt, wenn man Andy Scott und seine immer noch vorhanden, wilde und lange Mähne so ansah und den Riffs der alten Stücke lauschte.

Die Setlist war natürlich gespickt mit weiteren, absoluten Sweet Hits wie „Blockbuster“, „Love Is Like Oxygen“ und natürlich auch „Fox on the Run“. In der Zugabe gab es dann mit dem Ramones Klassiker „Blitzkrieg Bop“ ein weiteres tolles Cover und Abschluss machte „Ballroom Blitz“.

Ich finde, Andy Scott und seine „neue“ Band sind einfach authentisch, hart, sympatisch und begeistern nach wie vor tausende Leute rund um diesen Erdball. Lange lebe der Rock´n Roll!

Von: Dennis Hahn


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