The BossHoss: Von Berlin bis Nashville - Große Hallentournee zum neuen Album

Vor acht Jahren sattelten sieben furchtlose Jungs in Berlin-Mississippi ihre Pferde, setzten die Stetsons auf und ritten mit Satteltaschen voller Rock’n’Roll los, die ahnungslose Republik zu rocken. Boss, Hoss, Guss, Russ, Hank, Frank und Ernesto sind die glorreichen Sieben – The BossHoss. Im Herbst 2013 erlebt Deutschland eine Nachschlag: Album im Januar, Tour vom 24.10 bis 9.11.2013.

Vom: 06. Oktober 2013 | Autor: Dennis Hahn

The BossHoss: Von Berlin bis Nashville - Große Hallentournee zum neuen Album

The BossHoss: Von Berlin bis Nashville - Große Hallentournee zum neuen Album

Jährlich begeistern die Berliner mehr als 300.000 Besucher auf ihren Konzerten und gefragten Open Air-Gastspielen. Ihre Hallentournee im März war mit über 50.000 Tickets restlos ausverkauft, 120.000 Fans pilgerten zu ihren Festivalauftritten im Sommer.

Zunächst war es ein Spaß für Freunde: Als sich The BossHoss Anfang 2004 in Berlin gründeten, wollten sie mit ihren lässigen Country- und Skiffle-Versionen großer Pophits die Partys von Bekannten gehörig aufmischen. Von OutKasts „Hey Ya“ über Cameos „Word Up“ bis zu Nellys „Hot In Herre“ – kein noch so ungewöhnliches modernes Stück aus den internationalen Charts schien sicher vor ihren Interpretationen, die mit viel Drive, mehrstimmigem Gesang und maximaler guter Laune überzeugten.

Noch im gleichen Jahr unterschrieben The BossHoss ihren ersten Plattenvertrag. Das Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ erschien deshalb kein Jahr nach Bandgründung und hat sich allein in Deutschland über 250.000 Mal verkauft. 2009 wurde es mit Platin ausgezeichnet. Längst setzen The BossHoss auf ein starkes Eigenrepertoire und haben sich unverkennbar in der nationalen und internationalen Musiklandschaft einen festen Platz geschaffen. Mit jedem Nachfolger – „Rodeo Radio“ (2006), „Stallion Battalion“ (2007), „Do Or Die“ (2009) und „Low Voltage“ (2010) – wuchs ihr Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz kontinuierlich. Alle Alben platzierten sich in der deutschen Top 10.

Mit ihrem Crossover aus Country, Punkrock, Blues, 60s Garage und Rockabilly haben The BossHoss ihre eigene Definition vom Country-Rock’n’Roll perfektioniert. Der unverkennbare Sound überzeugt nicht nur auf ihren Alben. Auch die durch und durch mit Schweiß getränkten Live-Shows brennen sich ein wie glühende Eisen. Der Crossover spiegelt sich auch in der Wahl ihrer Instrumente wider. Elektrische und akustische Gitarren treffen auf Waschbrett, Kontrabass, Keytar, Mundharmonika, Mandoline, Stylophon, Drums und Percussion. The BossHoss klingen, als feierten Johnny Cash und Elvis eine Rock’n’Roll-Orgie im Sinners Saloon. Mit dieser ungewöhnlichen Mischung haben sie bewiesen, wie man auf direktem Weg vom Newcomer zu deutschen Superstars reifen kann.

Um besonderen musikalischen Nachwuchs bemühten sich die beiden Gründungsmitglieder Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer, als sie im vergangenen Herbst ihre Posten als Juroren und Team-Coaches bei der überaus erfolgreichen Talentshow „The Voice of Germany“ übernahmen. Mit Geschick, Geschmack und einer gehörigen Portion Rock’n’Roll schulten sie ihre Kandidaten und verhalfen dem TV-Format zur echten Quoten-Sensation. Und Deutschland zu einem neuen Star: „Do You Like What You See“, die Debütsingle ihrer Finalistin Ivy Quainoo, stieg von 0 auf 2 in die deutschen Charts.

Aber auch The BossHoss stürmten die Hitlisten, zum einen mit ihrem Nat King Cole-Cover „L.O.V.E.“ im Duett mit Jurorenkollegin Nena, zum anderen mit ihrer eigenen Gold-Single „Don’t Gimme That“. Rund um die zweite Staffel von „The Voice of Germany“, bei der die beiden BossHoss-Cowboys erneut in der Jury sitzen, erscheint in Kürze weiteres unverzichtbares Material. Die „Black Edition“ ihres letzten Albums „Liberty Of Action“, die am 16. November in den Handel kommt, bietet ein echtes Fan-Paket. Neben dem Album, der neuen Single „Deals With The Devil“ sowie einer DVD mit Live-Mitschnitten, zwei Dokumentationen über die Band und zahlreichen Videoclips finden sich darauf auch neue Songs. Darunter drei Coverversionen von John Lee Hooker, The Velvet Underground und Gary Glitter, die die glorreichen Sieben gemeinsam mit prominenten Gästen wie Kitty, Daisy & Lewis, Triggerfinger und den Eagles Of Death Metal einspielten. Zur großen Herbst-Tour 2013 wird ihr nächstes Album fertiggestellt sein.

Ihre ganze Magie und Einzigartigkeit entfalten Boss Burns (Gesang, Waschbrett), Hoss Power (Gesang, Gitarre), Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Harmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Percussion) ohnehin erst in der Konzertsituation. Hier bleibt keine Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Stattdessen tanzt und feiert der gesamte Saal. Und das jedes Mal.

Konzert-Termin Berlin: 24.10.13, Max-Schmeling Halle

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Max-Schmeling-Halle
Am Falkplatz 1
10437 Berlin

Von: Dennis Hahn


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