The BossHoss - Tourabschluss der Cowboy-Rocker begeistert Berliner

Seit 2004 touren die glorreichen 7 der Berliner Band "The BossHoss" nun schon durch die Lande und das sehr erfolgreich. So auch auf ihrer aktuellen "Black Is Beautiful"-Tour, die gestern in der Max-Schmeling-Halle in Berlin einen grandiosen Abschluss fand. Country-Rock, mit dem großen Ensemble und einer eigenen Bar auf der Bühne, gepaart mit einer Lichtshow, die sich nicht verstecken musste!

Vom: 07. April 2019 | Autor: Dennis Hahn

The BossHoss - Tourabschluss der Cowboy-Rocker begeistert Berliner        (C)Foto: BerlinMagazine.de

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The BossHoss stehen für Country-Rock und verkörpern diese "Cowboy-Stil" auch voll und ganz mit Jeans, Stetson - Hüten, Westernstiefeln, Sonnenbrillen und auch gerne mal Unterhemden auf der Bühne. Auch viele Fans, die gestern den Weg in die Max-Schmeling-Halle in Berlin zum Tourabschluss-Konzert fanden, hatten sich Hüte aufgesetzt und eher dunkel gehalten angezogen, im Cowboy-Country-Rocker-Stil, auch ganz nach dem Motto der aktuellen Tour und des letzten Album "Black Is Beautiful".

So war die Halle auch so gut wie ausverkauft und um 19:30 Uhr startet der Support. Normalerweise nicht unbedingt erwähnenswert, aber in diesem Fall hatten sie jemand ganz besonderen dabei: Seasick Steve. 68 Jahre, US-amerikanischer Bluesmusiker, nahm erst mit 60 Jahren sein erstes Album auf und ist seitdem weltweit unterwegs und schaffte es schnell in die Topliga der Blues-Gitarristen. So sorgte er auch gestern für echt gute Stimmung und heißte den ca. 9.500 Zuschauern schon mal so richtig ein.

The BossHoss - Tourabschluss der Cowboy-Rocker begeistert Berliner        (C)Foto: BerlinMagazine.de

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Gegen 20:30 Uhr ging dann die "The BossHoss"-Show los: Großer Vorhang, rockiges Intro und dann ging das Licht an und der Vorhang fiel. Los ging es mit dem Titelsong des aktuellen Album "Black is beautiful". Im Zentrum des Geschehens natürlich Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer. So bewegten sie sich auch meist im Zentraum der großen Bühne. Aber die beiden wären auch nichts ohne ihre fantastische Band mit Malcolm „Hank Williamson“ Arison, Ansgar „Sir Frank Doe“ Freyberg, André „Guss Brooks“ Neumann, Stefan „Russ T. Rocket“ Buehler und Tobias „Ernesto Escobar de Tijuana“ Fischer. Und auch nicht zu vergessen die dreiköpfige Bläsergruppe "The Tijuana Wonderbrass".

Die Bühne an sich war recht schlicht gehalten, mit "Vorhängen" im Hintergrund, zwei LED-Leinwänden links und rechts, einem erhöhtem Podest für die Bläser, Drums und ein Highlight und Besonderheit: Die Bar! Ja, richtig gelesen, eine Bar mit Barkeeper. So holten Alec und Sascha auch immer mal wieder, vorzugsweise, hübsche Mädels auf die Bühne und brachten sie an die Bar, um das Konzert mal aus einer ganz anderen Persektive erleben zu können und das mit harten Drinks.

The BossHoss - Tourabschluss der Cowboy-Rocker begeistert Berliner        (C)Foto: BerlinMagazine.de

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Die Setlist an diesem Abend war bunt gemixt: Viel aus dem aktuellen Album, gemixt mit altem "Scheiss" (sie es Sascha so schön auf der Bühne ausdrückte) und den großen Hits wie "Dos Bros" oder "Don't Gimme That". Alec übernahm wie immer den Part des Entertainers und Showman: Er rockte über die Bühne, immer in Bewegung, immer mit voller Power und sogar Stagediving gehörte zum Programm, was gerade die weiblichen Fans gefreut haben wird, da er es oberkörperfrei absolvierte. So flog auch während des Gig der ein oder andere BH und auch Höschen auf die Bühne. Ja, das ist Rock´n Roll!

Schön an diesem Abend war auch das Cover des Dolly Parton Songs "Jolene", bei dem sich die Max-Schmeling-Halle in ein Handy-Lichter-Meer verwandelte und der Refrain kurzerhand zum Mitsingen in "Berlin, Berlin, Berlin" umgewandelt wurde. Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall die Lightshow an diesem Abend, die sich mit richtig großen Produktion aus den US durchaus messen konnte. Dazu noch etwas "Feuer" und das reichte auch schon für das gewisse Etwas!

Irgendwann geht aber auch die schönste Show zu Ende, so auch an diesem Abend nach gut 2 Stunden Power-Country-Rock mit einer Band die wieder mal gezeigt hat, dass sie Live echt was drauf hat und dieses Image voll und ganz verköpern und das aus Überzeugung. Und ein Publikum in Berlin, dass zum Tourabschluss alles gegeben hat und am Ende mit einem fantastischen Konzert belohnt wurde.

Setlist:
Intro
Black is beautiful
Wait for Me
In Your Face
Do It
Hey Ya!
She
Little Help
AYO
Bullpower
Cook It Up
Good Deed
Break Free
Jolene
Hot in Herre
Stallion Battalion
Dos Bros
God Loves Cowboys
Don't Gimme That
Mary Marry Me
Word Up!

Von: Dennis Hahn


Galerie

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