Sunrise Avenue - Heartbreak Century - Rockiger Sonnenaufgang über Berlin

Sunrise Avenue, gegründet 2002, seither regelmäßig in den höheren Positionen der Charts vertreten und mit ihrem aktuellen Album "Heartbreak Century" sogar auf Platz 1 in den deutschen Charts. Aktuell sind sie auf großer Tour durch Deutschland, Österreich, Schweiz und natürlich auch Finnland. Gestern ließen sie den Regentag in Berlin für knapp 2 Stunden vergessen und ließen die Sonne aufgehen.

Vom: 13. März 2018 | Autor: Dennis Hahn

Sunrise Avenue, die finnische Band mit dem Frontmann und Fraunschwarm Sänger Samu Haber spielten gestern in der nahezu ausverkauften Mercedes-Benz Arena in Berlin. Das Publikum sehr gemischt, aber man hatte schon das Gefühl, dass der Frauenanteil deutlich erhöht war, was natürlich an Samu lag. Ebenso ist er gerade in Deutschland ein sehr bekanntes Gesicht durch seine Jury-Tätigkeit bei der TV-Sendung „The Voice of Germany“.

Frontmänner sind meist sehr wichtig für eine Band, bei Sunrise Avenue dreht sich aber eigentlich alles um den hübschen Finnen und die Band tritt schon sehr in den Hintergrund. Aber wenn damit alle zufrieden sind und am Ende das musikalische Ergebnis passt, ist dies auch nur eine Nebensächlichkeit.

Gestartet wurde der Abend mit dem Song "Prisoner in Paradise". Neben Samu Haber an der Gitarre und Gesang, standen auch noch Raul Ruutu (Bass), Sami Osala (Drums) und Riku Rajamaa (Gitarre) auf der Bühne, die wie anfangs schon erwähnt, aber wenig Beachtung fanden neben ihrem Frontmann.

Klar im Mittelpunkt des knapp 2stündigen Abend stand das neue fünfte Studioalbum "Heartbreak Century", das fast komplett gespielt wurde, mit Titel wie "Flag", "Question Marks" oder "Never Let Go". Die Bühne war ganz nett aufgemacht, größere LED-Leinwände im Halbkreis als zentrales Element und es gab auch einen langen Steg, der aber nicht wirklich genutzt wurde. Die Light-Show war aber durchaus ansehnlich.

Aber natürlich hatten die Jungs zum Ende der Show auch ihre Mega-Hits „Hollywood Hills“ oder „Fairytale Gone Bad" mit dabei, die die Stimmung bei den Fans nochmal so richtig in Wallung brachten und auch zum Mitsingen einluden und die Arena auch kurzzeitig in ein Lichtermeer von Handyleuchten verwandelten.

Böse Zungen betiteln die Finnen als "Rock-Pop-Mainstreamer", aber das sind die auch und das ist jetzt keineswegs negativ gemeint. Der aktuelle Erfolg gibt Ihnen, ihrem Stil und ihrer Musik recht. Und am Ende ist es am Wichtigsten, das Musik Leute zum Feiern, zu guter Laune und zu ein paar mehr glücklichen Stunden im Leben verhilft!

Setlist:
Prisoner in Paradise
Beautiful
Unholy Ground
Little Bit Love
I Help You Hate Me
Hurtsville
Heartbreak Century
Never Let Go
Room
Lifesaver
Question Marks
Flag
I Don't Dance
Afterglow
Forever Yours
Let Me Go
Point of No Return
Fairytale Gone Bad

Zugabe:
Home
Hollywood Hills

Von: Dennis Hahn


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