Stone Temple Pilots - Rock Ikonen mit neuem Sänger Jeff Gutt zurück in Berlin

Mit der Veröffentlichung des Debütalbums „Core“ gelang den Stone Temple Pilots um Sänger Scott Weiland 1992 auf Anhieb der Durchbruch. 40 Millionen verkaufte Tonträger, mehrfache Platinauszeichnungen und einen Grammy später gehörten sie damit zu den beliebtesten Rockbands der Neuzeit. Am 17. Juni 2019 kommen sie mit Sänger Jeff Gutt ins Astra nach Berlin.

Vom: 25. April 2019 | Autor: Dennis Hahn

Stone Temple Pilots - Rock Ikonen mit Sänger Jeff Gutt zurück in Berlin     (C)Foto: Michelle Shiers

Stone Temple Pilots - Rock Ikonen mit Sänger Jeff Gutt zurück in Berlin (C)Foto: Michelle Shiers

Scott Weiland (Gesang) und Robert DeLeo (Bass) lernen sich 1986 in Long Island bei einem Konzert von Black Flag kennen. Gemeinsam mit Drummer Eric Kretz überreden sie DeLeos Bruder Dean, den Platz an der Gitarre einzunehmen. Erste Konzerte der Band finden in den heimischen Garagen statt. Als Band verlassen sie geschlossen New York und verlagern ihre musikalischen Tätigkeiten nach Kalifornien, was einen mehr als positiven Effekt auf ihr kreatives Schaffen hat. Als 1992 „Core“ in der Blüte der Grunge-Ära erscheint, ist schnell klar: Stone Temple Pilots treffen den musikalischen Nerv der Zeit und haben mit Scott Weiland einen derart charismatischen Frontmann am Mikrofon, der umgehend zur Ikone des Alternative-Rock aufsteigt.

Ebenfalls klar ist aber auch, dass die Band sich nicht in das enge Korsett des Grunge Sound pressen läßt, sondern musikalisch einen viel größeren Horizont aufweist, der ihnen ein Millionenpublikum beschert. Mit den Single-Auskopplungen „Sex Type Thing“, „Plush“, „Wicked Garden“ und „Creep“ verkauft sich das Debütalbum „Core“ in den USA alleine mehr als acht Millionen Mal. 1994 folgt der Grammy für „Best Hard-Rock Performance“ sowie der MTV Music Award als „Best New Artist“. Der 1994 veröffentlichte, erfolgreiche Nachfolger „Purple“ überzeugt auch den letzten Kritiker und das Album hält sich drei Wochen auf Platz 1 der Billboard Charts. Für „Purple“ erhält die Band ebenfalls sechs Platin-Auszeichnungen. Mit den darauf folgenden Alben „Tiny Music… Songs from thr Vatican Gift Shop“, „No. 4“, „Shangri-La Dee Da“ und dem ersten selbstbetiteltem Album „Stone Temple Pilots“ in 2010 setzt das Quartett die nun fast 30 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte fort. 2013 schied Weiland aus diversen Gründen aus der Band aus.

Mit Chester Bennington war schnell ein überzeugender Nachfolger gefunden, mit dem das Quartett die EP „High Rise“ hervorgebracht hat. 2015 steigt Bennington allerdings wieder aus um sich voll und ganz seinem Hauptjob bei Linkin Park zu widmen. Im gleichen Jahr verstirbt Scott Weiland und die Band begibt sich erneut auf die Suche nach einem Sänger, den sie in Jeff Gutt schlussendlich gefunden haben. 2018 tourt die Band erstmalig mit Gutt am Mikrofon und spielten zahlreiche Shows im Rahmen der „Revolution 3 Tour“ gemeinsam mit Bush und The Cult. Auf die Frage, was die Fans während der kommenden Tour erwarten dürfen, antwortet Robert De Leo: „Nach so langer Zeit voller Erfahrungen im Leben fühlen wir uns verpflichtet, tief in einem Katalog zu graben, der über 30 Jahre gewachsen ist. Dabei versuchen wir, jene Songs zu berücksichtigen, die wir noch nicht live gespielt haben. Wir wollen auch den Leuten, die uns in der Vergangenheit erlebt haben, die Chance geben, Songs zu hören, die wir auf früheren STP-Shows nicht gespielt haben. Wir wollen diese Lebenszeiten mit unseren Performances feiern!“

Konzert-Termin Berlin: 17. Juni 2019, Astra

Von: Dennis Hahn


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