Helene Fischer – In der Berliner Waldbühne mit viel Sonne und viel Gefühlen

Für ein Open Air Konzert war es gestern ein perfekter Tag. Die Sonne strahlte über Berlin, die Temperatur nicht zu heiß und so ließen es sich auch 22.000 Fans nicht nehmen, in die Waldbühne Berlin zu kommen und das Schlagerphänomen Helene Fisher live zu erleben.

Vom: 09. Juni 2013 | Autor: Dennis Hahn

Helene Fischer – In der Berliner Waldbühne mit viel Sonne und viel Gefühlen

Helene Fischer – In der Berliner Waldbühne mit viel Sonne und viel Gefühlen

Was Helene Fischer in den letzten 7 Jahre erreicht hat, ist wirklich phänomenal. Unglaubliche Verkaufszahlen, sehr gut besuchte Tourneen und Preis über Preise. Sie ist aber auch in allem was sie macht eine Perfektionistin, die alles genau plant und immer mit Bedacht suf ihre Fans, die ihr diesen großen Erfolg erst ermöglicht haben.

So war auch der Abend in der Waldbühne durchgeplant. Um 18 Uhr ging los mit dem Einlass und die wunderschöne Waldbühne füllte sich nach und nach. Um 19:45 Uhr betraten die Seemänner von „Santiano“ die Bühne und legten mit ihren deftigen Seemannsliedern im Shanty-Style los. Beim Publikum kam es scheinbar gut an, die Leute klatschten und sagen mit. Nach knapp 45 Minuten war Schluss und es Begann eine kleine Umbaupause, denn schon um 20:45 Uhr sollte Helene Fischer auf der Bühne stehen. Das Publikum übte sich in der Zwischenzeit mit viel Freude an „La-Ola-Wellen“ und die Stimmung wurde immer besser.

Die Stimmung war somit schon Nahe am Höhepunkt, als mit einer kleinen Verspätung, die schöne, deutsch-russische Sängerin zum Titel „Let me entertain you“ von Robbie Williams von der Bühnendecke in Richtung Boden schwebte. Es folgte zwei weitere Titel und dann begrüßte Helene, in ihrer bekannt liebenswürdigen Art, das Publikum.

Sie sei sehr gerührt und dieses Gefühl sei einfach unglaublich, hier in Berlin vor dieser schönen Kulisse zu stehen, führte sie aus. Und ihr nimmt man diese ehrlichen Worte auch wirklich ab. Es folgten weitere, eigene Songs und dann ein Highlight für viele an diesem Abend: Ein Medley bekannter Schlager mit Songs wie „Er gehört zu mir“, „Wann wird es endlich wieder Sommer“ oder „Biene Maja“.

Doch dann auf einmal, nach ca. 1 Stunde, passierte es: Die Stimme von Helene Fischer war weg bzw. stark angeschlagen. Sie wandte sich an ihre Fans und bat um 2 Minuten Pause. Doch auch nach dieser kleinen Unterbrechung war es leider, leider nicht besser. Man sah ihr an, wie weh es ihr tat, zum einen beim Singen, aber auch persönlich für die tausenden Fans an diesem Abend. Aber, sie biss die Zähne zusammen und machte weiter.

Das Publikum dankte es ihr und half auch mit, indem es kräftig mitsang und durch klatschen Helene unterstützte. Nach, für ihre Verhältnisse, knappen 2 Stunden war dann aber Schluss und mit einem kleinen Feuerwerk verabschiedete sich Helene Fischer von ihren Fans.

Es war ein Konzert, in dem zwar nicht alles perfekt lief, aber wenn alles perfekt wäre, würde es auch die „Live-Note“ und den persönlichen Charme verlieren. Helene Fischer zeigt eine tolle Show, sich gewohnt sexy und liebevoll und somit war es am Ende ein Open Air, dass mit dem tollen, sonnigen Wetter und dem ganzen drum herum doch nahezu perfekt war und so verließen am Ende 22.000 glückliche Menschen die Waldbühne und entflohen in die lauwarme Nacht.

Von: Dennis Hahn


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