David Garrett - Alive Tour 2022 - Er geigte sich in die Herzen der Berliner

Drei Jahre ist es her das Stargeiger David Garrett zuletzt auf einer Bühne vor Publikum stand. Auf seiner aktuellen "Alive-Tour" ist wieder unterwegs in der Welt um zu zeigen, dass Geige nicht langweilig sein muss, wenn man einen Crossover-Mix komponiert und arrangiert, der einfach begeistern. Gestern sorgte er bei den Fans in der Mercedes-Benz Arena in Berlin für große Begeisterung.

Vom: 22. September 2022 | Autor: Dennis Hahn

David Garrett - Alive Tour 22 - Er geigte sich in die Herzen der Berliner (C)Foto: BerlinMagazine.de

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David Garrett ist zurück. Endlich wie er gestern Abend bei seinem Konzert in der Mercedes-Benz Arena in Berlin sagte. Auch er musste, wie all seine Kollegen, ein Zwangspause einlegen. Diese nutze er, um ins Studio zu gehen und an neuen Kompositionen und Arrangements zu arbeiten, er machte Projekte mit anderen Musikern, wie zum Beispiel Till Lindemann von Ramstein und er veröffentlichte seine Biografie.

Dennoch ist es für einen Musiker natürlich das Größte, seine Musik vor Zuschauern live zu präsentieren. „Alive“ heißt seine aktuelle Tour. Er ist noch da, war nie weg. Die Arena gestern war nicht ganz gefüllt, ca. 6.000 Zuschauer wollten sich den Abend des „Crossover-Geigers“ aber trotzdem nicht angehen lassen. Wobei die Bezeichnung „Crossover-Geier“ ihm auch nicht gerecht wird, da er einfach ein Meister seines Faches, ein grandioser Musiker ist, der sowohl den Part des Crossover, als auch die klassische Musik fabelhaft beherrscht.

David Garrett - Alive Tour 22 - Er geigte sich in die Herzen der Berliner (C)Foto: BerlinMagazine.de

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Um 20 Uhr ging es dann los und der Wahl-Berliner betrat die Bühne. Aber das nicht klassisch, sondern er kam aus dem hinteren Bereich der Halle und spielte sich durch die Reihen bis hin zur Bühne. So sieht Nähe zu den Fans aus. Mitgebracht hatte er an diesem Abend einen bunten Mix aus allen Bereichen der Musikwelt, immer so arrangiert, dass die Geige im Vordergrund steht. Aber auch seine Band ist an dieser Stelle positiv zu erwähnen, da diese fantastisch zum Gesamtsound betrug.

Die Setlist war voll mit großen Hits wie „Thriller“ von Michael Jackson, „Paint in Black“ von den Rolling Stones oder auch „Purple Rain“ von Prince. Aber auch klassische Stücke schaffen es natürlich in die Setlist. Und beim Song „Happy“ von Pharrell Williams probierte David Garrett etwas ganz Besonderes aus. Mit einem „Loop-Board“, dass es ermöglicht eine Tonspur aufzuzeichnen und diese in einer Endlosschleife wiederzugeben, kreierte er zuerst sein Backup, sprich Drums und andere rhythmische Sounds um im Anschluss selbst mit der Geige dann die Melodie von „Happy“ zu spielen. Das war schon brillant.

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Für einen Song holte er sogar ein Pärchen auf die Bühne, die es sich in seinem „Wohnzimmer“ auf dem Sofa gemütlich machen und dem Geiger mal ganz nach sein konnten und einen Song aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Zwischen den Songs erzählte David Garrett immer wieder kleine, lustige Anekdoten aus seinem Leben. Er wirkte sowieso sehr gelöst und locker lässig wie immer. Das ist einfach auch eine Art, die bei den Fans super ankommt.

Wie es immer so schön heisst: Auch der schönste Abend geht mal zu Ende. Mit dem Song „Viva La Vida“ von Coldplay kam nochmals richtig Stimmung auf, bevor es dann wirklich zu Ende war. Wieder mal ein Konzert, das zeigt, egal welche Musik, man muss sie nur geschickt arrangieren und schon begeistert sie Leute rund um den Erdball. Und das kombiniert mit der postiven Art von David Garrett liefert eine super Kombination!

David Garrett - Alive Tour 22 - Er geigte sich in die Herzen der Berliner (C)Foto: BerlinMagazine.de

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Von: Dennis Hahn


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