Cassandra Steen - "Spiegelbild"-Tour 2015 mit neuem Album

Der Blick in den Spiegel – CASSANDRA STEEN hat noch niemals in ihrer bewegten Karriere davor zurück gescheut. Inne zu halten, zu reflektieren, zu erkennen. Die Person im Spiegel, aber auch erst Recht die dahinter. Nach der Vorabsingle „Gewinnen“ meldet sich nun eine der außergewöhnlichsten und fesselndsten Stimmen in der gesamten deutschsprachigen Musiklandschaft ihrem vierten Album zurück.

Vom: 25. Oktober 2014 | Autor: Dennis Hahn

Cassandra Steen - Spiegelbild-Tour 2015 mit neuem Album

Cassandra Steen - "Spiegelbild"-Tour 2015 mit neuem Album

Ziemlich genau ihr halbes Leben hat die Soulsängerin CASSANDRA STEEN mittlerweile auf der großen Bühne verbracht: Trat mit 17 Jahren erstmalig als Duettpartnerin von Freundeskreis auf, zog das Publikum schon wenig später als unvergleichliche Gänsehautstimme von Glashaus in ihren Bann, war auf unzähligen gefeierten Kollaborationen mit hochkarätigen Acts wie Xavier Naidoo, Sabrina Setlur oder Bushido zu hören und hat sich spätestens seit ihrem 2009 mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichneten Album „Darum leben wir“ (aus dem auch der mit Platin ausgezeichnete Top 2- Superhit „Stadt (feat. Adel Tawil)“ hervorging) als eigenständige Solokünstlerin etabliert. Nach Zusammenarbeiten mit internationalen Größen wie dem amerikanischen R’n‘B-Superstar Ne-Yo, dem italienischen Popsänger Tiziano Ferro und dem legendären Lionel Richie sowie Nominierungen für sämtliche wichtigen Musikpreise wie den MTV Europe Music Award, den Comet oder die 1Live Krone wurde CASSANDRA STEEN für ihren 2011er Top 5-Longplayer „Mir so nah“ schließlich mit dem begehrten ECHO in der Kategorie „Beste Künstlerin national“ ausgezeichnet.

Nach all diesen Erfolgen dann die sprichwörtliche Ruhe nach dem Sturm. Luftholen. Durchatmen. Sich wieder spüren. Ein Blick zurück und der Gedanke: Eigentlich wurde bis hierhin alles gesagt. Was gibt es heute noch, das mich wirklich bewegt?

Antwort: Der Fortschritt. Die nächste Etappe auf ihrem Weg, der CASSANDRA STEEN diesmal heraus geführt hat. Heraus, aus der selbstzentrierten Ego-Spirale. Hinein in die große, weite Welt da draußen. Der Blick über den emotionalen Tellerrand. „Dinge verändern sich im Leben“, beschreibt sie lächelnd ihre kreative Weiterentwicklung. „Man ist irgendwann gar nicht mehr so sehr mit sich selbst, sondern eher mit seinem Umfeld beschäftigt. Mit dem, was um einen herum passiert. Ich habe mir Gedanken gemacht, wie meine Biographie weitergeht.“ Schlüsselwort: Soulsearching. Die Erforschung der anderen Seite, die hinter dem Spiegel. Und jede Menge Seele, Soul, gibt es auch auf „Spiegelbild“ zu erleben. Gemeinsam mit Tim Bendzko, Moses Pelham und Christian „Crada“ Kalla (Drake, Alicia Keys, Emeli Sande) entstand in nur knapp zwei Wochen ein Dutzend eindringlicher Stücke irgendwo zwischen Black Music, R’n‘B und Pop. Die bisher wohl intensivste künstlerische Erfahrung und zugleich größte Herausforderung für CASSANDRA STEEN: Stimmungen für Worte zu (er)finden, die es noch gar nicht gab. Bereits im vergangenen Jahr durfte man sich von der außerordentlichen Magie zwischen Tim Bendzko und CASSANDRA STEEN auf der gemeinsamen Single „Unter die Haut“ überzeugen. Und genau da setzt man heute wieder an: Unter der Haut. Und das noch ein ganzes Stückchen tiefer.

„Der Funke zwischen Tim und mir sprang sofort über“, so CASSANDRA weiter über die Zusammenarbeit mit ihrem Co-Songwriter und Co-Producer. „Ich habe die meisten Lieder sogar zweimal eingesungen! Tim hatte aus seiner Sicht als eigenständiger Künstler eine ziemlich genaue Vorstellung von dieser Platte, auf die er sehr direkt hingearbeitet hat. Eigentlich waren die Songs schon fertig und sollten nur noch fein geschliffen werden. Am nächsten Wochenende fand Tim meine Stimme noch viel besser – also haben wir den größten Teil kurzerhand noch einmal völlig neu aufgenommen!“ Songs, entstanden durch künstlerische Interaktion, Austausch, Kommunikation. Viel reden, viel aufschreiben, viel ausprobieren, so die Maxime zur Entstehung von „Spiegelbild“. Nach dem Vorgänger „Mir so nah“ präsentiert sich CASSANDRA STEEN ihrem Publikum heute noch viel näher. Nachdenklicher, entschleunigter, gereifter und vor allem tiefgründiger. „Eine Art von Energie, die geschmeidig nach vorne geht“, wie sie selbst ihre bisweilen schmerzhaft persönlichen Tracks beschreibt.

Auf „Spiegelbild“ entschleiert CASSANDRA STEEN ihre tiefsten Emotionen. Selbsterkenntnis und Selbstzerfleischung, aber auch das mutige Sich-Stellen. Die Konfrontation mit dem eigenen Ich. Schmerz und Glück, Verletzlichkeit und Kraft vereint im selben Rahmen. Und manchmal auch Scherben, wenn der Spiegel irgendwann zerbricht, nachdem man zu lange hineingeschaut hat. Ein aufwühlendes Bild aus tausend winzigen Details, die sich erst nach mehrmaligem Hinhören offenbaren. „Ich schreibe grundsätzlich alle Gefühle auf, die ich durchlebe. Oftmals entsteht nicht zwangsläufig sofort ein Song daraus, sondern manchmal erst Jahre später. Teils, um das Erlebte
richtig zu verarbeiten, in anderen Fällen, weil er vom Thema einfach nicht auf die Platte passt. Jeder Song braucht den richtigen Moment, in dem er reif ist, veröffentlicht zu werden.“

So wie die tränenschwere R’n‘B-Aufbauballade „Vergessen“; in dem der Augenblick des Sich-Wiederaufrappelns nach einer schweren Trennung beschrieben wird. Ein Thema, welches auch auf „Immer noch“ seine dramatische Fortsetzung findet, in der CASSANDRA STEEN ihre Erinnerungen und Sehnsüchte verhandelt. Und selbst, wenn die Zeile „ich bin nicht frei, ich bin alleine“ vielleicht im ersten Einsamkeitsmoment knallhart und niederschmetternd klingen mag, so wohnt ihr dennoch ein gewisser Zauber des Neuanfangs inne, wie sie erklärt. „Die Wahrheit ist nun einmal oft grausam und furchteinflößend. Aber wenn man sich ihr gestellt und die rosarote Brille abgenommen hat, kann sie auch extrem befreiend sein! Es tut gut, Dinge zu verarbeiten, von denen ich vorher dachte, sie wären längst durch. Wenn man glücklich ist, übersieht oder verdrängt man viele unangenehme Sachen. Wenn es mir schlecht geht, nehme ich mich aus einer komplett andere Perspektive wahr – und nicht nur von meiner Schokoladenseite!“

CASSANDRA STEENs facettenreiche Seiten; irgendwo zwischen bittersüß, edelherb und zartbitter. Manchmal aber auch romantisch und voller unbändiger Energie, wie auf dem von Moses Pelham komponierten Duett „Zurück“ oder dem Titeltrack – einem Lovesong für ihren Mann. „Ich hätte niemals geglaubt, dass ich irgendwann so jemanden finden würde. Ich betrachte ihn und spiegle mich in ihm wider. Ob im positiven, oder auch im negativen Sinne. Sein Spiegelbild hält allem Stand. Er ist mein Spiegelbild, mein passendes Gegenstück. ‚Zurück‘ ist meine ganz persönliche Liebeshommage an die Musik; es beschreibt die leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen der Musik und mir. Manchmal entfernt man sich, kommt aber nicht wirklich voneinander los und kommt dann irgendwann wieder zusammen. Die Musik ist mein Zuhause. Hier fühle ich mich wohl.“ Willkommen zurück.

Konzert-Termin Berlin: 08. Februar 2015, Postbahnhof

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Postbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin

Von: Dennis Hahn


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